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    Biografie:

    geboren 1963 in Göppingen
    Lebt und arbeitet in Heiningen

    Das Interesse für Malerei und Grafik wurde schon während der Schulzeit im Leistungskurs „Kunst“ des Freihofgymnasiums geweckt.

    Ab 1984 Teilnahme an verschiedenen Kursen: Aquarell, Aktzeichnen, informelle Malerei mit Acryl, Eitempera, experimentes Malen und Druckgrafik.

    1994 begann ich plastisch zu arbeiten. Der Werkstoff Steatit oder auch Seifenstein genannt, hat mich gereizt. Je nach Herkunftsland Peru, Brasilien oder Alaska weist der Stein unterschiedliche Härte und Farben auf. Abenteuerlich ist das „Entblättern“ Schicht für Schicht. Teils weich und schmeichelnd, teils hart wie Granit und zerbrechlich, wird man immer wieder ermahnt, den organischen Charakter des Steins in die Gestaltung mit einzubeziehen. Diese Spannung zwischen der Idee und dem Eigencharakter des Werkstoffes symbolisiert für mich die Zwiespältigkeit der energiegeladenen, teils stabil, teils zerbrechlich-gebrechlichen Gegenwart und Zeit, in der wir leben.

    1997-Teilnahme an einem Jahreskolleg: Zeichnen, Malen, Druckgrafik, Plastik und Kunstgeschichte. Von Bedeutung wurde für mich aus dieser Vielfalt die Provokation des Zufalls. Von der Aleatorik zur streng konzipierten Malerei. Experimentieren als Ausgangssituation und schrittweises Erarbeiten von bildnerischen Aussagen.

    Das Spannungselement des Plastizierens fand ich auch in der Darstellung meiner Bilder wieder: Organische und geometrische Strenge, Leuchtkraft und Transparenz, Bewegung und Ruhe, gegeneinander zu setzten.

    Seit 2001 plastisches Arbeiten mit Mosaik.

    Die Quelle der Motive sind innere Bilder und Erkenntnisse aus dem Gegenständlichen.
    Diese kann emotional, erotisch, grüblerisch oder fantastisch sein.
    Erzählungen- Träume auch, die wie unter Zwang ohne Nachdenken sich in fortlaufendem Schaffensprozess entwickeln.
    Wichtig ist dabei der Dialog zwischen Idee und Bild.